Entfremdung

Teufelskreis der Entfremdung

1.) Kindesentzug durch einen Elternteil

Teufelskreis der Entfremdung

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Erläuterung zur Darstellung

Der teuflische Kreislauf der Entfremdung des Kindes im Sorge- und Umgangsrechtsverfahren beginnt im 1. Schritt mit dem Entzug des Kindes durch einen Elternteil. Diesen nennen wir einmal Ida Schmitz, den anderen nennen wir Peter Schmitz.

Wir dürfen davon ausgehen, dass Peter sein Kind das Bärbel heißen soll, liebt und seine Nähe nach dem Verlassen mit der Mutter sehr vermisst. Peter leidet entsetzlich. Fast so wie Eltern leiden, wenn ihr Kind von einem Verbrecher gekidnappt wird.

In bezug auf Ida mag sich das anders verhalten. Die hat sich unter Mithilfe von Freundinnen nämlich einen weniger leidvollen Weg gebahnt. Ida gibt Peter zu verstehen, dass sie sich auf Dauer von ihm trennen will und für Bärbel das alleinige Sorgerecht anstrebt. Peter ist mit der alleinigen Sorge durch seine Frau nicht einverstanden. Schließlich seien von Natur aus dem Kind nun einmal zwei Elternteile zugewiesen, meint er, und niemand könne ihn von seiner Sorgepflicht entbinden.

Ida erkennt, dass sie, um ihr Ziel – alleinige Sorge – zu erreichen, schweres Geschütz auffahren muss. Heftige Schuldzuweisungen an den verhassten Peter erfolgen.

In Gesprächen mit ihren Freundinnen über die Missbrauchsthematik kommt Ida zu der Überzeugung, dass Peter in bezug auf ihre Bärbel auch als Missbrauchstäter infrage kommen kann. Irgendwann, nach weiteren Gesprächen, wird ihn Ida die Vorhaltung machen, dass „dieses Schwein“ (gemeint ist Peter) niemals die Sorge über Bärbel haben darf, denn er hat Bärbel in ihrer Vorstellung sexuell missbraucht.

Ida erhebt also den Vorwurf des sexuellen Missbrauchs durch Peter an ihrer Tochter Bärbel. Ida wendet sich auf Empfehlung von Freundinnen an eine Psychologin. Diese stellt ihr eine Bescheinigung aus – zur Vorlage bei Gericht – ihr Mann Peter habe ihr Kind Bärbel sexuell missbraucht.

Bis zum ersten Gerichtstermin sind inzwischen Monate vergangen, in denen Vater Peter sein Kind Bärbel nicht mehr gesehen hat. Bei Gericht sieht er es auch nicht.

Zwischenzeitlich hat das Jugendamt einen Bericht an das Gericht gegeben mit der Empfehlung, den Umgang vorerst auszusetzen.

Wir sind bei Schritt 5: Das Gericht verfügt die Anforderung eines wissenschaftlichen Gutachtens. Wieder vergeht viel Zeit. Der erste Gutachter passt der Ida und ihrer Anwältin nicht und wird boykottiert. Wieder vergeht Zeit. Das Gericht hält sich bedeckt.

Während vieler Monate wird Bärbel bei der Psychologin therapiert. Dadurch kommt zur Entfremdung zusätzlich eine Überfremdung gegenüber Vater Peter hinzu. Als Bärbel ihrem Vater zufällig begegnet, läuft sie von ihm weg. Nach ca. 6 Monaten ist das Kind dem anderen Elternteil bereits weitgehend entfremdet.

Statt den ersten wissenschaftlichen Gutachters als Sachverständiger fungiert im Schritt 8 die der Mutter gut gesinnten Gutachterin als Zeugin vor Gericht. Das Jugendamt empfiehlt weiter. Das Gericht bestellt einen neuen Gutachter. Diesmal kann die Mutter Ida nicht umhin einverstanden zu sein.

Ob es diesem Sachverständigen wohl gelingen wird, aus Bärbel noch etwas an gerichtlich verwendbaren Tatbeständen heraus zu holen, von dem was ursprünglich möglicherweise der Fall gewesen ist oder auch nicht – nach mehr als 12 Monaten, davon 8 Monate Therapie bei der Psychologin? Dürfte eher unwahrscheinlich sein. Klar ist, dass der Vater Peter und das Kind Bärbel total entfremdet sind und dass viele Peters entnervt und kaputt auf allen Ebenen resignieren.

So !! Oder ähnlich werden die Scheidungswaisen unter dem Deckmantel „Kindeswohl“ produziert, was einer Kindesmisshandlung gleich kommt.

Der deutsche Staat ??

Er zeigt lieber mit dem Finger auf andere Länder, wo Menschrechtsverletzungen an der Tagesordnung sind um von eigenen Missständen abzulenken.

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