Joshua

Joshua

Die Geschichte eines Vaters, stellvertretend für viele Väter unseres demokratischen Staates

Kinderraub und Geiselnahme durch ein Jugendamt

– Justizbehörden verhindern die Aufklärung !

 
 
Aufgrund einer besonderen Vorgeschichte, in der ich über Jahre bewiesen hatte, als alleinerziehender Mann bestens für Kinder sorgen zu können, wurde mir ein damals 6-jähriger Junge als Pflegesohn anvertraut, um den ich mich bereits seit seinem 3. Lebensmonat kümmerte und sorgte.
 
 

Das Kind lebte bis dahin bei seiner tabletten-, alkohol- und drogenabhängigen Mutter. Ich wurde daher zur einzig zuverlässigen Bezugsperson im Leben des Kindes; er nannte und sah in mir „seinen Papa“. Auch ich liebte ihn wie einen eigenen Sohn, tat alles menschenmögliche, um die Defizite in seinem Zuhause auszugleichen, da schon in dieser Zeit das zuständige Jugendamt kläglich versagte.
 
Das Pflegeverhältnis, das auch mit Zustimmung der leiblichen Mutter erfolgte, wurde gegen eine bekannt selbstherrliche und machtbesessene Jugendamt-Mitarbeiterin durchgesetzt, in deren Weltbild ein alleinerziehender Mann keinen Platz hatte. Absonderlichste Berufsauffassung führte gelegentlich dazu, dass selbst andere Kreisjugendämter kategorisch die Zusammenarbeit mit dieser JA-Mitarbeiterin ablehnten. Die Reaktion auf eine Entscheidung, die ohne ihre Zustimmung getroffen wurde, waren ständige Schikanen gegen meine Person, und dabei ging es nie um die Belange des Kindes, welches sie nicht einmal kannte, sondern nur mit wenigen Blickkontakten in Augenschein nahm.
 

 
Mein Pflegesohn hingegen machte in meiner Obhut eine hervorragende Entwicklung und wurde durch Kindergarten, Frühförderer (der seine Arbeit einstellen konnte), Hausarzt und Kinderarzt auch so an das Jugendamt übermittelt. Alle schilderten meinen Pflegesohn als ausgeglichen, fröhlich und zufrieden, nachdem sein jahrelanger Wunsch, bei mir leben zu können, in Erfüllung ging. Im Gegensatz dazu wurden die Gängeleien durch die „übergangene“ JA-Mitarbeiterin immer grotesker, bis letztlich zum fehlgeschlagenen Versuch, mich um das Pflegegeld zu betrügen zu wollen. Hier möchte ich auf den Hintergrund verweisen, dass ich zum Teil darauf angewiesen war, da ich eine Halbtagstätigkeit annahm, um ausreichend Zeit für meinen Pflegesohn zu haben. Aber der Erfindungsgeist dieser skrupellosen JA-Mitarbeiterin war unerschöpflich. Sie bot mir zu meiner Verwunderung (da völlig unüblich) die Vormundschaft für meinen Pflegesohn an, verschwieg dabei aber, dass dies die finanzielle Sorge beinhalten sollte und ich somit um das Pflegegeld geprellt wäre. Diesen Hintergrund hatte ich zufällig erfahren, lehnte die Vormundschaft ab, was auch mein gutes Recht war. Nun kam es wohl zum einmaligen Vorgang deutscher Rechtsgeschichte; die JA-Mitarbeiterin wollte mir „zwangsweise“ die eigentlich ausschliesslich freiwillige Vormundschaft übertragen. Auch wurde ich erstmals unverhohlen damit bedroht, mir meinen Pflegesohn wieder wegzunehmen, sollte ich mich widersetzen.
 

 
Da es für derartiges keine Rechtsgrundlage gab und gibt, wehrte ich mich natürlich gegen diese willkürlichen Absichten und Machenschaften.
 

 
Was ich damals nicht ahnen konnte, auch hinter den Kulissen war die JA-Mitarbeiterin bereits seit Monaten tätig und inszenierte Unvorstellbares!
 

11.07.1991 der Entzug meines Pflegesohnes !
 

 

 
Ahnungslos wurden wir (mein Pflegesohn und ich) zum Tatort in das Jugendamt bestellt. Sofort wurden wir getrennt und man raubte meinen Pflegesohn. Der Grund hierfür liess mir fast die Sinne schwinden, der Boden drehte sich unter meinen Füssen und Weinkrämpfe schüttelten mich.
 

Man beschuldigte mich dessen, was für mich unvorstellbar war:
 

Sexueller Missbrauch!

 

 
Die Vorwürfe bezogen sich nicht, wie man meinen könnte, auf meinen Pflegesohn, sondern auf dessen 3-jährige Schwester, die in einer anderen Pflegefamilie lebte und zu der ich keinen Kontakt mehr hatte!
 

 
Die skurpellose JA-Mitarbeiterin ergötzte sich sichtlich daran, mich kurz vor einem Nervenzusammenbruch erleben zu dürfen und erklärte menschenverachtend: „Hätten Sie die Vormundschaft übernommen, sässen wir nicht hier“!
 

 
Unvergesslich leere Kinderaugen sehen mich verständnislos an: „Papa, Du hast doch gesagt, ich darf immer bei Dir bleiben“!
 

 
Im naiven Glauben an unseren Rechtsstaat aber war ich davon überzeugt, dass sich schnell aufklären werde, was nicht geschehen war. Aber ich irrte, denn es sollten die letzten Worte des Kindes bis heute für mich bleiben! Aber auch damit begnügte sich die machtbesessene JA-Mitarbeiterin noch nicht, zur Schaffung jahrelanger Verfahrenswege und damit unumkehrbarer Fakten missachtete sie Daten- und Verwaltungsgesetze und löste mit Lügen ein Strafverfahren gegen mich aus.
 

 
Mein Bekanntenkreis, alle, die das Kind kannten, Pädagogen, liefen Sturm gegen den „Entzug“ meines Pflegesohnes. Dienstaufsichtsbeschwerden häuften sich im Jugendamt und auch intern geriet nun die verantwortungslose JA-Mitarbeiterin in Bedrängnis, was diese zu folgendem bewegte: Telefonisch forderte sie einen für das Jugendamt tätigen Psychologen auf (der zwischenzeitlich in gleichgelagerte Fälle verwickelt ist), „sie wolle in dieser Sache endlich Ruhe haben“ und er solle „gerichtsverwertbare Fakten schaffen“!
 

 
Dieser gab sich tatsächlich dazu her, missbrauchte seine berufliche Stellung und was lag näher, er täuschte nun auch an meinem Pflegesohn „sexuellen Missbrauch“ vor. Geschehen über einen „1-seitigen Bericht“, dessen Datum sogar gefälscht war und man dabei sogar eine langjährige Haftstrafe für mich billigend in Kauf nahm.
 

 
Der Erfolg gab der JA-Mitarbeiterin recht; sie konnte sich schlagartig aller Kritik entledigen und stand nun sogar ausschliesslich diesem Fall vor, was sie sogar in Siegerlaune dazu veranlasste, tröstende Worte an mich zu richten: „Nehmen Sie sich einen guten Anwalt, dann kommen Sie da schon wieder raus“!
 

 
Um Aufklärung zu verhindern (ich suchte tatsächlich den gesamten Landkreis ab, um das Kind zu finden), wurde mein Pflegesohn ein Jahr der Schulpflicht und den Vormundschaftsgericht ohne Konsequenzen entzogen. In dieser Zeit wurde das Kind unter konspirativen Bedingungen festgehalten (Geheimtelefon, Code-Türklingel etc.) und in einer Pflegefamilie untergebracht, die bereit war, alle Manipulationen am Kind mitzutragen und auf entsetzliche Weise zu manipulieren.
 

 
Das Kind schildert man heute als völlig verhaltensgestört, wird in seiner Pflegefamilie geschlagen, eingeschüchtert, man nötigt das Kind bei „Bedarf“, Negatives gegen mich auszusagen und instrumentalisiert meinen Pflegesohn als Faustpfand und Geisel.
 

 
Pikantes am Rande:
 

Die heutige Pflegefamilie, die gegen das Kind gerichtet keine Verfehlung auslässt, um das Sorgerecht zu missbrauchen, erhält ca. das 3-fache des Pflegegeldes, um welches man mich zu betrügen versuchte.
 
In der Sache wäre noch von unzähligen beweisbaren Lügen des Jugendamtes zu berichten, was aber diesen Rahmen sprengen würde. Welches Gedankengut dort vorherrscht, sollen folgende Aussagen dokumentieren:
 

 
Frage an JA-Mitarbeiter: „Sind Sie eigentlich in der Lage, eine falsche Entscheidung zu revidieren“?
 
Antwort Jugendamt: „Nein, wir würden uns unglaubwürdig machen„.
 

 
Auf die Ankündigung, das Vormundschaftsgericht einzuschalten, folgende Erwiderung: „Gehen Sie nur hin. Sie glauben gar nicht, welche Macht wir haben“.
 
Auf die Ankündigung, die Presse einzuschalten, folgende JA-Erklärung: „Einige Artikel machen uns nichts, die sitzen wir locker aus“!
 
Und man erinnerte an einen JA-Skandal vergangener Jahre, als trotz zahlreicher Hinweise und Warnungen in Verantwortung des hiesigen Jugendamtes ein Kind durch seine Pflegeeltern brutal erschlagen wurde. Originalton Jugendamt: „Da überschlug sich auch erst die Presse, und schon nach kurzer Zeit war nichts mehr davon zu hören. Sowas stecken wir weg.“
 

 

 
Was geschah in meiner Sache durch übergeordnete Behörden?
 

Dienstaufsichtsbeschwerden wurden mit Falschangaben zurückgewiesen! Dezernentin, Landrat, Regierungspräsident, Landesjugendamt und Sozialministerium schützen die Straftäter im Jugendamt durch pauschale Zurückweisungen. Dazu nur ein Zitat aus dem Sozialministerium: „Die Jugendamtsmitarbeiter haben sehr wohl im Ermessen ihrer Möglichkeiten zum Schutze ihres Mündels gehandelt, dies unter Beachtung bestehender Rechtsgrundlagen“.
 

 
Was geschah durch Justizbehörden?
 

Das Vormundschaftsgericht übernahm prüfungslos alle Lügen und „Empfehlungen“ aus dem Jugendamt, das aus naheliegenden Gründen jeden Kontakt zum Kind als „schädlich“ erklärte. Nicht nur meine Mutter, die für das Kind seine über alles geliebte „Oma“ war, wurde ausgegrenzt, auch dem gesamten sozialen Umfeld des Kindes (z.B. auch seine Kindergartenfreunde) wurde jeder Besuch verweigert, dies zum Teil mit abenteuerlichen Begründungen! Aber nur so liess sich das Lügengebäude aufrechterhalten!
 

 
Zusammengefasst:
 

Für den Rückführungsantrag meines Pflegesohnes liess man sich rechtswidrig fast 3 Jahre Zeit. Auch rechtswidrig wurde mir die Anhörung zur Beweisführung des Sorgerechtsmissbrauchs verweigert, um dann im Beschluss ausführen zu können: „Der Sorgerechtsmissbrauch durch Mitarbeiter des Jugendamtes ist nicht erwiesen“! Letztlich wurde der behördliche Kinderraub legalisiert und zum „Wohl des Kindes“ erklärt, obwohl mein Pflegesohn seither eine katastrophale Entwicklung nahm.
 
Das Ermittlungsverfahren gegen mich und alle damit verbundenen tatsachwidrigen Vorhaltungen aus dem Jugendamt waren folgerichtig unhaltbar und daher einzustellen. Eine Anhörung zur Aufklärung der Affäre wurde mir verweigert!
 

 
Mein Strafantrag gegen die Verleumder, der von mir erstattet wurde, nachdem ich lückenlos den hier beschriebenen Sachverhalt nachweisen konnte, wurde auf unglaubliche Weise eingestellt!
 

Als Anzeigenerstatter und Opfer wurde ich als einzige Person aus diesem Verfahren ausgeschlossen! Eine Anhörung zur Beweisführung wurde trotz unzähliger Bitten, Eingaben und sogar Betteln ignoriert.
 

 
Mein Grundrecht auf „rechtliches Gehör“ wurde mir ausdrücklich verweigert!
 

Da ich aus sicher nachvollziehbaren Gründen alles versuchte, um meine Anhörung zu erreichen (z.B. Generalstaatsanwalt und Justizministerium), vor allem auch, damit mein Pflegesohn zurückgebracht werden kann, täuschte nun die ermittelnde Staatsanwältin, die berechtigt in die Kritik geriet, meine „Anhörung“ über einen Verfahrenstrick vor. Als die Presse auf diesen Fall aufmerksam wurde, versuchte man, mich einzuschüchtern und gegen mich vorzugehen. Kaum zu glauben, wie: Die Staatsanwaltschaft erstellte ohne mein Wissen Strafanzeige gegen „meine“ Staatsanwältin und führte mich als Anzeigenerstatten (Urkundenfälschung). Postwendend wies man „meine“ Vorwürfe als unbegründet zurück mit dem Hinweis der falschen Verdächtigung.
 
Somit wurde auch hier alles nötige getan, um den Kinderraub unter staatlichen Schutz zu stellen!
 

 
Dem Bundesverfassungsgericht schien dieser Fall wohl auch zu unbedeutend; man sah keinen Handlungsbedarf darin, dass Grundrechte verweigert, Menschenrechte meines Pflegesohnes und mir eklatant verletzt wurden und sich für uns beide katastrophale Folgen ableiten.
 

 
Der Fall liegt dem Europäischen Gerichtshof vor !
 

 

 
Letzte Anmerkung:
 

Die Bundesrepublik ein Rechtsstaat ? ….. Nicht, wenn Behörden involviert sind ….. daher kein Rechtsstaat !
 
Auf diese Weise ist keine Familie mehr ihrer Kinder sicher und dies beweisen unzählige vergleichbare Fälle aus allen Bundesländern, und ich erinnere an die TV-Sendung vom 09. Mai 1995 in RTL: „Tatort Jugendamt – Kindheit gestohlen, Familie zerstört“!
 

 
Forderungen:
 

unabhängige Kontrollkommission für Jugendämter!

 

Rückgabe der auf diese oder ähnliche Weise geraubten Kinder durch Vormundschaftsgerichte!

 

Strafverfolgung durch Justizbehörden bei behördlichem Kinderraub!

 

 

 

Welche Konsequenzen hatten die Falschbeschuldigungen für mich?

 

 

Nach dem Entzug meines Pflegekindes im Juli 1991 und den damit verbundenen Vorwürfen stellte sich ein schockähnlicher Zustand bei mir ein.
 

Über ein halbes Jahr war dies verbunden mit einem starken Zittern der Hände, Schlaflosigkeit und einer ständigen Unruhe, ohne dabei klare Gedanken fassen zu können.
 

In dieser Zeit war es mir unmöglich, meiner Arbeit nachzukommen; und ich wurde ärztlich behandelt.
 

Anschliessend verlor ich meinen Arbeitsplatz und konnte bis heute keine Beschäftigung finden (wer stellt schon „so einen“ ein).
 

Erstmals in meinem Leben (gegen alle meine Prinzipien) musste ich mich völlig verschulden, um mich der Vorwürfe zu erwehren. Aber besonders unerträglich ….. ich verlor mein Pflegekind, das nicht „nur“ mein Pflegekind war, sondern für das ich seit dem 3. Lebensmonat als wichtigste und vor allem einzig zuverlässige Bezugsperson galt. Für das Kind war ich sein faktischer „Papa“, und ich empfand Gleiches für „mein Kind“ und stellte mein ganzes Leben darauf ein.
 
Auch lässt sich nur schwer mit dem Wissen leben, dass im Kind alles mutwillig zerstört wurde, was eine gesunde Entwicklung ausmacht…., sein Zuhause, Sicherheit, Vertrauen, Selbstvertrauen und Zuneigung und man damit Joshua zeitlebens schädigte.
 

Dies hat sich schon heute manifestiert !

 
Inzwischen werde ich in meinem Lebensraum, einer Kleinstadt, als „Triebtäter“ gemieden, da man folgendes Motto als Grundlage seines Denkens macht: „Wäre nichts dran, hätte der sein Pflegekind schon wiederbekommen“, und daher spüre ich überall die Verachtung derer, die so denken.

Ein Wohnortwechsel ist daher für mich zwingend.
 

Besonders gravierend:

 

Von mir wurde ein Wohnhaus, in dem ich lebe, über einen Zeitraum von 6 Jahren saniert. Als Gegenleistung wurde mi vom Eigentümer ein Wohnrecht auf Lebenszeit eingeräumt, ohne Miete und nur gegen Unkostenbeteiligung. Bei einem Wohnortwechsel erlischt dieses Wohnrecht und mein diesbezüglicher finanzieller Schaden lässt sich ziemlich genau beziffern
 
100.000,– DM
 
Vor dem Entzug galt ich als ein sehr ausgeglichener, ruhiger und fröhlicher Mensch ……… und heute: Bin ich nervös, kaum in der Lage zu lachen, leider immer noch unter Schlaflosigkeit und befinde mich in Psychotherapie. man nahm mir jede Lebensqualität, Lebensfreude, die Menschenwürde. Das Stigma des Kindesmissbrauchs wird mich ein Leben lang begleiten.
 

Bisherige Aufwendungen, um mich der Vorwürfe zu erwehren:
 
30.000,– DM

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