Pflegegeld-Sätze

Pflegegeld-Sätze

Ab 01.01.1996

 

		
Grundbedarfssatz                      | Kosten der Erziehung  |	 Gesamt

Bis Vollendung des 6.Lebensjahres	695,-- DM  400,-- DM  1.095,-- DM

Vom 7. - Vollendung des12. Lebensj.	840,-- DM  400,-- DM  1.240,-- DM

ab Beginn des 13. Lebensjahres		995,-- DM  400,-- DM  1.395,-- DM


 
Einmalige Beihilfen oder Zuschüsse können insbesondere zur Erstausstattung einer Pflegestelle und bei besonderen persönlichen Anlässen gewährt werden.
 

 
Kindergeldanrechnung ab 01.01.1996 bzw. evtl. ab 01.01.1997:
 

    Nach § 39 Abs. 6 Kinder- und Jugendhilfegesetz (Fassung ab 01.01.1996) ist ein Betrag in Höhe der Hälfte des für ein erstes Kind zu zahlenden Kindergeldes auf das Pflegegeld anzurechnen, wenn das Pflegekind das älteste Kind in der Pflegefamilie ist. Ist das Pflegekind nicht das älteste Kind in der Pflegefamilie, so ist nur ein Viertel des Betrages anzurechnen.

 

 
Das Kindergeld für ein 1. Kind beträgt ab 01.01.1996 monatlich 200,– DM und ab 01.01.1997 monatlich 220,– DM. Daher sind auf die o.g. pauschale für die Vergütung der Vollzeitpflege ab 01.01.1996 monatlich 100,– DM und ab 01.01.1997 monatlich 110,– DM anzurechnen (bis 31.12.1995 monatlich 70,– DM)
 

 
Sofern das Pflegekind nicht das älteste Kind in der Pflegefamilie ist, bitten wir die Pflegeeltern, bei der für sie zuständigen Familienkasse eine „Bescheinigung über bezahltes Kindergeld“ (mit Namen und Geburtsdaten der Kinder) anzufordern und baldmöglichst an uns zu übersenden, damit wir die Kindergeldanrechnung reduzieren können (sofern noch nicht geschehen).
 

 
Sofern die ab 01.01.1997 vorgesehene Kindergelderhöhung von der Bundesregierung zu einem anderen Zeitpunkt vorgenommen wird, verschiebt sich entsprechend die Änderung des anzurechnenden Kindergeldes.
 

 
Wir möchten sowohl Sie als auch die Pflegeeltern diesbezüglich noch darauf hinweisen, dass Sie und auch die Pflegeeltern verpflichtet sind, uns Änderungen unverzüglich mitzuteilen; insbesondere wenn das Pflegekind über eigenes Einkommen verfügt (z.B. Ausbildungsvergütung) oder das Pflegekind das älteste Kind in der Pflegefamilie wird (z.B. durch Auszug des bis dahin ältesten Kindes).

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