Der Fall W.E. aus S.

agEin Vater (Herr W. E. aus Stuttg.), zum Erzeuger zweier Kinder degradiert, weil es die Mutter mit Unterstützung der deutschen Gerichte so will.

 
In Deutschland ist es möglich auch einem integeren Vater das Sorgerecht für seine Kinder zu entziehen, den verbrieften Umgang mit den Kindern zu verweigern und ihn so aus dem Leben der Kinder zu entsorgen.
 
So erging es auch dem Vater W. E., Vollprofi aus der Kiefer- & Gesicht Chirugie des renomiertesten Notfallkrankenhauses in Stuttgart, als die Beziehung von Seiten der überforderten KM als gescheitert erklärt wurde. Vordergründig betraf diese Trennung nur die Eltern. Unausgesprochen, aber wirkungsvoller betraf es die Kinder, denen ein neuer sog. Vater vor die Nase gesetzt wurde, der von nun an der Herr im Ring ist und den Umgang der Kinder, mit wem auch immer bestimmt.
 
Daran ändert auch das neue Kindschaftsrecht, rechtskräftig seit 1998, welches das Recht der Kinder auf Umgang mit beiden Eltern garantieren sollte, nichts, wenn die Mutter „ihren vermeintlich persönlichen Besitz“ nicht teilen will.

 
Bereits 1989 sollte sich auch die Lage der Kinder, die als unverantwortlich von Seiten der UNO eingestuft wurde, durch eine Konvention verbessern. Die Achtung der Kinder als eigenständige Personen wurde plötzlich groß geschrieben. Leider wird bis heute nicht zur Kenntnis genommen, dass die Kindheit die erste, aber schon eine eigenständige Phase des Menschseins ist. Sie hat den gleichen Rang wie alle Phasen des Lebens. Deshalb gelten auch die Menschenrechte in vollem Umfang auch für das Kind.
 
Nicht für die Kinder des H.E. anwendbar, da diese dem Druck unterliegen, was aus ihnen durch die teilweise Neubeelterung gemacht werden soll, was einer Abwertung als Mensch gleich kommt.
 
Es darf doch nicht übergangen werden, dass Kinder sich grundsätzlich im Zusammenspiel von Anlage und Umwelt entwickeln – und es schicksalhaft ist, in welcher Umwelt die Kinder aufwachsen. Zu dieser Umwelt gehört vor allem die Familie, die durch das Grundgesetz, zumindest steht es auf dem Papier, geschützt sein sollte, auch wenn sich das Paar trennt, so bleiben sie als Eltern in ihrer Verantwortung den Kindern gegenüber bestehen.
 
Mit der Trennung der Eltern als Paar, wird ein Prozess in Gang gesetzt, der keine Gewinner zulässt und schon gar nicht die Kinder, was auch der H.E. erfahren musste. Jahrelang war auch er für seine Kinder ein guter Vater und so auch von den Kindern wahr genommen. Doch mit der Kriegserklärung zwischen den Parteien wird die Wahrnehmung der Kinder gestört, insbesondere gegenüber dem Vater. Dafür sind von nun an die Mutter und der neue Vater zuständig und die Kinder werden instrumentalisiert und somit jeglicher Eigenständigkeit beraubt.
olg 
Eine Heerschar von Helfern, wie Jugendamt, Psychologische Gutachter und Verfahrenspfleger wird von Seiten der Gerichtsbarkeit beauftragt über das Wohl der Kinder zu urteilen und jeder einzelne weiss noch besser, wie die Kinder ihren Rechtsanspruch behalten oder verlieren sollen.
 
In dem gesamten Prozedere wird der Eindruck deutlich, dass die Bedürfnisse der Kinder überhaupt nicht im Mittelpunkt stehen und es unweigerlich dazu kommt, dass die Kinder auf einen Verschiebebahnhof landen, wo sie als Frachtgüter hin und her geschoben werden.
 
Vielmehr werden die Erwachsenenbedürfnisse auf die Waagschale gelegt um der Kriegserklärung eine Gewichtung zu geben. So wird wie selbstverständlich von der gesamten Helferindustrie hingenommen, dass die Mutter „ihren Besitz“ die Kinder beim Auszug aus der gemeinsamen Wohnung mitnimmt.
 
Keiner stellt die Frage: Wem gehören eigentlich die Kinder in unserer Gesellschaft und wer ist berechtigt sie aus ihrer gelebten Umgebung zu entreissen???
 
Auch die Kinder des H.E. haben dieses erleben müssen und nicht nur das. Sie werden zur Durchsetzung aller möglichen Interessen als Faustpfand benutzt. Zumindest stärken sie die Macht des besitzenden Elternteils gegen den entsorgten Elternteil, der in der Einheit als Vater bezeichnet wird.
 
Es hat sich auch bei der sog. Helferindustrie noch nicht herumgesprochen, dass von Seiten des besitzenden Elternteils die Kinder einer Besitzstandswahrung, Verfügungsmacht und Interessendurchsetzung unterliegen und faktisch als legitime Aktionsformen gelten.
 
So kam auch, was kommen musste, dass mit der Trennung des H.E. von seiner Partnerin der Vater als Störfaktor galt und als dem Kindeswohl gefährden einzustufen ist. Die neue Solidargemeinschaft wurde umgebaut, in der H.E. als Vater der Kinder nichts mehr zu suchen hatte.
 
Die Frage, wem die Kinder gehören, hat somit etwa den Sinn: Wer hat Zugriff auf die Kinder, wer darf das Wohl des Kindes interpretieren, wer ist als Kinderschützer berufen, wer darf über das Kind verfügen????
 
Das zeigt sich mitunter ganz praktisch bei der Erhebung von Daten. Dass das, was etwa ein Jugendamtsmitarbeiter oder Gutachter durch Befragung oder sogar monatelanger Ausforschung über die Kinder herausgefunden hat, schützenswerte Daten sein könnten, wird auch hier vergessen. So geraten die Kinder gerade unter dem Vorzeichen des Schutzes in einen ungeschützten, rechtsfreien Raum. Der reale Kinderschutz wird damit zur Metapher, mit der das eigene Interesse maskiert wird. An der zweifelhaften Stellung der Kinder wird der Gegensatz vom Kinderrecht und dem Kindeswohl sehr schnell deutlich. Sehr schnell nach der Trennung musste auch H.E. erfahren, dass ein anfangs vereinbarter, wenn auch spärlicher Umgang zur Last der neu geformten Familie wird. So musste von der neuen Konstellation ein Weg gefunden werden, dieses Übel zu beseitigen und wie könnte das besser gehen, als mit den allzeit bewährten Umgangsvereitelungen, mit dem Ziel, dass der Vater den Kindern mehr schadet als nützt. Die Kinder sind natürlich verunsichert und kommen mit der Situation überhaupt nicht zurecht, was zur Folge hat, dass sie aus ihrer Verlustangst heraus sich auf die sichere Seite schlagen müssen und fortan den Vater, instrumentalisiert durch die Mutter und den neuen Vater, nicht mehr kontaktieren wollen.
 
Der besitzende Elternteil hat sein Ziel erreicht, was durch die eingelassenen Gerichte dahingehend legalisiert wurde, dass es vor dem OLG zu einen Umgangsausschluss auf Zeit für den Vater kam, wodurch billigend in Kauf genommen wird, dass eine nicht wieder gut zu machende Entfremdung einsetzen wird.
 
Ein Vorgang, der sich in der Masse der bekannten Fälle wiederholt, wobei natürlich die inhaltsleere Worthülse „Kindeswohl“ im Vordergrund steht.
 
Kindeswohl! Was ist das?? Ein Kaugummi der sich wie ein roter Faden durch das Kindschaftsrecht zieht und jeder darf einmal darauf herumreiten?
 
Stellt sich die Frage: Was hat die sog. Helferseilschaft dazu beigetragen, dass die Kinder entrechtet, zum Scheidungskrüppel gemacht, und der väterlichen Wurzeln entledigt wurden ?????
bgh 
Es wurde eine Verfahrenspflegerin eingesetzt, bei welcher durchaus zu erkennen war, dass sie wohl von Aufträgen der Gerichte abhängig war, was auch seine Bestätigung dadurch fand, dass sie beim Eingangsgericht (AG) für einen Umgang des Vaters mit den Kindern stimmte, im weiteren Verlauf beim Beschwerdegericht aber sich in vollem Umfang gegen einen Umgang aussprach. In beiden Verfahren hat sich die Verfahrenspflegerin dem Ansinnen der Gerichte gebeugt. Zufall? Der Verdacht drängt sich auf, dass dieser Wahnsinn Methode hat.
 
Das Instrument „Verfahrenspfleger“ ist vom Gesetzgeber geschaffen worden, um den Kindern einen Rechtsbeistand zur Seite zu stellen, welcher die Kinder unbeschadet im wohlverstandenen Sinne des Kindeswohls zur Seite zu steht. Diesem Auftrag ist die Verfahrenspflegerin in keiner Weise gerecht geworden. Vielmehr war sie darauf bedacht, der Meinung des Gerichts gerecht zu werden.
 
Das Jugendamt handelt, „wenn es erforderlich ist“, so, als gäbe es eine darüber schwebende Instanz, die die Erfordernis festlegt und als leiste es selber nur Vollstreckung notwendiger Eingriffe. Das Amt erhält einen Status, in dem es fast alles kann, darf und weiß. Daraus ergibt sich eine Grundspannung zwischen Hilfe und Kontrolle, Schutz des Kindes und Bestimmung über das Kind, Helferrolle und Expertenrolle, zwischen dem Bescheidwissen vor Ort und dem darüber schwebenden Gesamtbewusstsein. Dazu gehört auch das Definitionsmonopol im Hinblick auf das Wohl des Kindes. Das Amt ist auch nicht in die demokratische Meinungs- und Willensbildung eingebettet, sondern operiert als unabhängiges Organ der kommunalen Selbstverwaltung eigenständig. Das Amt leistet als „Sachverständige Behörde“ offiziell Amtshilfe für die Gerichte. Diese folgen meist den Vorschlägen der Jugendämter und halten damit die Fiktion der dort angesiedelten Fachkompetenz aufrecht. Es hat somit die ganz legale Befugnis, eine von ihr selbst markierte Menschengruppe de facto ihrer Bürgerrechte zu berauben.
 
Das festgeschriebene Recht aus Art. 6 II 1 GG wird durch die eingelassenen Begleiter einschließlich der KM damit unterlaufen, dass die Kinder instrumentalisiert von den Selben, den Vater als Feind betrachten. Um dieses Bild bei den Kinder zu zementieren bedient man sich der altbewährten Umgangsvereitelungen.
 
Das Phänomen der langsam schleichenden Entfremdung dürfte sich auch bei den Gerichten längst herumgesprochen haben. Der nichtsorgeberechtigte Elternteil sieht sein Kind in gewissen Abständen. Zunehmend machen sich aber Störungen bemerkbar die den Nichtsorgeberechtigten zur Last gelegt werden. In Folge fallen immer mehr Termine aus und werden nicht nachgeholt und somit wird dem Prozess der Entfremdung, legalisiert durch das Gericht, Vorschub geleistet. Die KM sieht sich in Ihren Machenschaften bestätigt und die Kinder wurden durch die „sog. Helferindustrie“ im Stich gelassen.
 
Ruhe ist wohl in die ganze Angelegenheit eingekehrt, aber das ist nur eine vermeintliche Ruhe, die dann wieder zur Unruhe wird, wenn die Kinder eine Altersstufe erreicht haben, in der sie ihren Vater zumindest kennen lernen wollen und sich dabei nicht bestätigt, was ihnen die Mutter jahrelang vorgekaut hat. Wie wird sich die Mutter dann rechtfertigen? Wird sie dann zum eigenen Feindbild?? In vielen Fällen läst sich genau das beobachten.
 
All die Väter, welche den gleichen oder ähnlichen Rucksack mit sich herumschleppen müssen, werden aus einer Verpflichtung nicht entlassen und das ist die Pflicht zu zahlen. Dahingehend werden sie verfolgt, mit unter bis ans Lebensende. Dieser Aktivitäten wird man in der Masse von Seiten Beteiligten nicht müde und die Familienpolitik hat immer wieder neue Visionen, wie man denn die flüchtigen Väter zu ihrer einzig verbliebenen Verpflichtung zwingen könnte. Auf die Idee, den Vätern auch den Umgang mit ihren Kindern zu ermöglichen, um damit vielleicht der Verpflichtung nicht die Grundlage zu entziehen, ist wohl noch niemand gekommen.
 
Völlig vergessen wird dabei, dass diese entrechteten Väter, mit der Situation überhaupt nicht zurecht kommen und gesellschaftlich absteigen. Auch wird die Leistungsfähigkeit eingeschränkt, welche sich nicht zuletzt ökonomisch, und damit zu Lasten der Solidargemeinschaft auswirkt.

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